         Die Familie der PM-Pack- und Hilfsprogramme:

         Die nachfolgend beschriebenen Programme sind nur auf Rechnern mit
         einem CP/M(-kompatiblen)-Betriebssystem lauff{hig. Es ist min-
         destens ein Z80-Prozessor und der in den Hilfeseiten angegebene
         freie Arbeitsspeicher (TPA) erforderlich.


         PMARC - Der Packer

         Der modernste Packer, den es zur Zeit f}r CP/M gibt, ist PMARC.
         Dieses Programm erzeugt Archive mit der Erweiterung .PMA, aber es
         ist auch m|glich, eine andere Erweiterung anzugeben. Der Aufbau
         der Archive {hnelt dem von LHA (MS-DOS). Mit LHA kann auf einem
         IBM-PC das Verzeichnis gelesen werden, aber die Dateien k|nnen
         nicht aus dem Archiv entpackt werden. Wird auf CP/M-Kommandoebene
         PMARC ohne Parameter eingegeben, so erscheint folgende Hilfeseite:

   PMarc Version 2.00 for 46K CP/M(Z80)
   Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

   Usage:
   PMARC2 <archive>[=<base-archive>][/w:] [d:]<filename>[=<entryname>][/BDHMNT]

   Options:
    /w : Work drive(default is current)   /B : Binary file(ignore EOF)
    /D : Delete members in archive        /H : High-speed mode
    /M : Make memorandums                 /N : No compression
    /T : Text file(stop at EOF)


         Die Angaben haben dabei folgende Bedeutung:

         <archive>       - Name des zu bearbeitenden Archivs; fehlt der
                           Dateityp, wird automatisch .PMA angef}gt

         <base-archive>  - Basis-Archiv; damit wird ein verf}gbares Modul
                           bezeichnet (PMSFX oder PMEXE)

         <filename>      - Name der Datei, die ins Archiv gepackt werden
                           soll; Jokerzeichen (? oder *) sind erlaubt

         <entryname>     - Name unter dem die Datei im Archiv abgelegt
                           werden soll

         /w Work drive        - Arbeitslaufwerk, von dem das Modul geladen
                                werden soll
         /D Delete members    - die angegebene Datei wird aus dem Archiv
                                gel|scht
         /M Make memorandums  - erlaubt das Einf}gen von Notizen

         /T Text file         - die zu packenden Dateien sind Textdateien
                                und enden mit EOF-Zeichen (1Ah)
         /B Binary file       - die zu packenden Dateien sind Bin{rdateien;
                                das EOF-Zeichen wird ignoriert
         /H High-speed mode   - das Archiv wird schneller erstellt, jedoch
                                ist die Packdichte nicht so hoch wie normal
         /N No compression    - die Dateien werden ungepackt im Archiv
                                abgelegt

         Alle Angaben zwischen [ und ] k|nnen entfallen. Dabei ist zu
         beachten, da~ kein Leerzeichen zwischen den Dateinamen und dem
         Slash '/' stehen darf, da sonst die Optionen nicht erkannt und
         ausgef}hrt werden.

         Das Programm akzeptiert keine Userbereichsangabe. Die Dateien
         m}ssen also bei verschiedenen Laufwerken im selben Userbereich
         vorliegen. Ansonsten erwartet das Programm alle Dateien auf dem
         aktuellen Laufwerk.

         Will man z. B. Notizen einf}gen, so mu~ man PMARC folgenderma~en
         aufrufen:

         A>PMARC TEST HALLO.TXT/M

         Daraufhin erscheint folgendes Bild:

         PMarc Version 2.00 for 46K CP/M(Z80)
         Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

         Archive file = TEST.PMA (NEW)

            HALLO   .TXT  Compressing 0014/0014  50.2%
         Memo>testdatei
           Adding  Done.


         PMARC erkennt, ob das Archiv (hier TEST.PMA) schon existiert. Ist
         das Archiv neu, so wird dies gemeldet. Die angegebenen Dateien
         werden komprimiert und danach wird die Notiz abgefragt. Hat man
         die Eingabe mit <ENTER> best{tigt, so meldet PMARC die Aufnahme
         (Adding) bei neuen Archiven oder das Ersetzen (Updating) der
         Dateien. Die eingegebenen Notizen werden beim Auspacken mit PMEXT
         angezeigt.


         Die Packdichte, die man mit PMARC erreichen kann, ist die derzeit
         h|chste unter CP/M. Auch einige Packer unter MS-DOS werden
         }berragt.

         So packt PMARC z. B. besser als LHA, ARC und PKZIP1xx, die von MS-
         DOS bekannt sind. An den neuen Algorithmus von PKZIP2xx und ARJ
         kommt PMARC jedoch nicht heran. Die bekannten Packer unter CP/M,
         wie z. B. ARK, CRUNCH, CRLZH20 und Squeeze (in NSWEEP enthalten)
         werden jedoch allesamt von PMARC }berragt. Da PMARC alle gepackten
         Dateien in einem Archiv ablegt, kann auf das Anlegen einer Biblio-
         thek (.LBR) verzichtet werden.

         Zum Packer PMARC gibt es den entsprechenden Entpacker. PMEXT kann
         nicht nur die Archive von PMARC entpacken, sondern auch die LZH-
         Archive (MS-DOS). Umgekehrt ist dies derzeit nicht m|glich.


         PMEXT - Der Entpacker

         Da andere Programme das PMARC-Format nicht verarbeiten k|nnen,
         gibt es einen speziellen Entpacker: PMEXT. Nach dem Aufruf ohne
         Parameter meldet es sich mit folgendem Bild:

      PMext Version 2.22 for 34K CP/M(Z80)
      Copyright(C) 1990,1991 by Yoshihiko Mino.

      Usage:
       PMEXT <archive> [[dev:]<entryname>[=<filename>][/A/B/C/I/L/M/N/Pn/Q/W]]

      Options:
       /A : Extract with attribute       /B : Binary file(ignore EOF)
       /C : Check CRC of members         /I : Indifferent to unmatching members
       /L : Display list of members      /M : Nondisplay memorandums
       /N : Nondisplay hex-counter       /P : Output by the page
       /Q : Work with question           /W : Overwrite without question

      Examples:
       A>PMEXT B:SAVE             ; Display list of members in B:SAVE.PMA
       A>PMEXT B:SAVE *.COM/L     ; Display list of COM-members in B:SAVE.PMA
       A>PMEXT SAVE B:            ; Extract all members in SAVE.PMA to drive B:
       A>PMEXT SAVE READ.ME=*.DOC ; Extract READ.ME as READ.DOC in SAVE.PMA
       A>PMEXT SAVE CON:READ.ME   ; Display contents of READ.ME in SAVE.PMA
       A>PMEXT SAVE EXE:TERM      ; Execute TERM.COM in SAVE.PMA
       A>PMEXT SAVE /C            ; Check all members in SAVE.PMA

         Zun{chst sei angemerkt, da~ PMEXT mit Jokerzeichen auch im Archiv-
         Namen arbeiten kann. Es werden alle zutreffenden Archive durch-
         sucht. Sind auf einer Diskette viele Archive, k|nnen mehrere oder
         alle Archive mittels Jokerzeichen angesehen werden.

         Dabei haben die Angaben folgende Bedeutung:

         <archive>       - Name des Archivs; Dateityp .PMA braucht nicht
                           angegeben werden

         dev             - Device (Ger{t), auf das die Datei ausgegeben
                           werden soll

         <entryname>     - Name, unter dem die Datei im Archiv gespeichert
                           ist

         <filename>      - Name, unter dem die Datei ausgegeben werden soll


         /A Extract with attribute                - die Dateien werden mit
                                                    Attributen ausgegeben
         /C Check CRC of members                  - Pr}fsumme der enthalte-
                                                    nen Dateien pr}fen
         /L Display list of members               - Liste der enthaltenen
                                                    Dateien anzeigen
         /N Nondisplay hex-counter                - Hex-Z{hler nicht an-
                                                    zeigen
         /Q Work with question                    - fragen, wenn auszuge-
                                                    bende Datei bereits
                                                    existiert
         /B : Binary file(ignore EOF)             - Bin{rdatei; EOF igno-
                                                    rieren
         /I : Indifferent to unmatching members   - ung}ltig f}r nicht zu-
                                                    treffende Dateien
         /M : Nondisplay memorandums              - Notizen nicht anzeigen

         /P : Output by the page                  - seitenweise Ausgabe

         /W : Overwrite without question          - bereits existierende
                                                    Datei ohne R}ckfrage
                                                    }berschreiben

         Auch hier k|nnen die Angaben in [ und ] weggelassen werden.
         Zus{tzlich kann vor dem Archiv-Namen auch das Laufwerk (kein
         Userbereich) angegeben werden, auf dem sich das Archiv befindet.

         Anschlie~end werden ein paar Beispiele f}r die Anwendung gegeben.
         Interessant ist dabei besonders die Option 'dev:', denn es werden
         mehr Ausgaben unterst}tzt, als bei den meisten Programmen sonst
         }blich ist.

         F}r 'dev:' k|nnen folgende Angaben eingesetzt werden:

         A: - P:    - die Laufwerke unter CP/M (sofern vorhanden)

         LST:       - die Ausgabe wird auf das aktuelle List-Ger{t (Drucker
                      etc.) umgeleitet; wurde die Option /P angew{hlt, so
                      werden Seitenvorsch}be eingef}gt (durch PMSET festge-
                      legte Seitenl{nge)

         PUN:       - die Ausgabe wird auf das Ger{t umgelenkt, welches
                      durch die BIOS-Funktion f}r den Punch-Kanal (Loch-
                      stanzer) unterst}tzt wird

         EXE:       - entpackt die angegebene .COM-Datei und l{dt sie in
                      den TPA-Bereich zur Ausf}hrung; es kann eine
                      Kommandozeile wie unter CP/M angegeben werden

         CON:       - Ausgabe auf die Konsole (Bildschirm); wurde Option /P
                      angegeben, sind zus{tzliche Funktionen m|glich, die
                      durch Tastenbet{tigung ausgel|st werden:

                      ENTER/RETURN - l|scht den Bildschirm und gibt eine
                                     neue Seite aus
                      A            - Abbruch des Listings dieser Datei
                      B            - eine Seite zur}ck (nur bis zur ersten
                                     Seite des aktuellen Blocks)
                      Q            - bricht die Lesefunktion ab und kehrt
                                     zu CP/M zur}ck
                      X            - zeigt die n{chste Zeile an
                      SPACE        - zeigt die n{chste Seite ohne den
                      (Leertaste)    Bildschirm zu l|schen

         Beispielsweise k|nnte PMEXT folgenderma~en aufgerufen werden:

         A>PMEXT B:* CON:*.DOC/I/P

         Danach sucht PMEXT (auf Laufwerk A:) nach allen Dateien mit dem
         Dateityp .PMA (????????.PMA) und wenn die Suche erfolgreich war,
         sucht es im Archiv-Verzeichnis nach einer .DOC-Datei. Dabei werden
         Archive, in denen keine .DOC-Datei enthalten ist, nicht angezeigt
         (Option /I). Verl{uft die Suche positiv, wird die .DOC-Datei auf
         den Bildschirm entpackt und nach jeder Seite angehalten. Man kann
         dann die oben beschriebenen Tastenfunktionen bei der Betrachtung
         benutzen. Bricht man mit 'A' ab oder erreicht das Ende der Datei
         und bet{tigt <ENTER>, wird mit der n{chsten .DOC-Datei fortge-
         fahren. Diese wird auf den Bildschirm entpackt usw. bis das Ende
         der letzten .DOC-Datei im letzten Archiv erreicht ist oder bis man
         'Q' dr}ckt.


         PMCAT - Der Verwalter

         Diese Programm dient der schnellen Bearbeitung bereits gepackter
         Dateien. Bereits gepackte Dateien k|nnen von einem Archiv an ein
         anderes angehangen, Dateien in einem Archiv schnell gel|scht oder
         anhand eines anderen Archivs aktualisiert werden.

         Nach dem Aufruf ohne Parameter meldet sich PMCAT mit folgender
         Hilfeseite:

PMcat Version 2.11 for CP/M
Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

1) PMCAT [-S] <receive-archive>[=<base-archive>] [<send-archive> [<filematch>]]

  Catenate members in <send-archive> matching with <filematch> to
 <receive-archive>. If <base-archive> is fixed,copy the archive to
 <receive-archive>,and do as the above. If <filematch> is absent,
 all members are catenated. If <send-archive> is absent,it mean
 refresh <receive-archive>. If switch -S is fixed,sort members in
 alphabetical order before catenating.

2) PMCAT -U <receive-archive> <send-archive> [<filematch>]

  Update <receive-archive> directry by members in <send-archive>
 matching with <filematch>.

3) PMCAT -D[D] <archive> <filematch>

  Delete members in <archive> matching with <filematch>. If fix
 -DD,rewrite <archive> directry.

         Auch hier k|nnen die Angaben zwischen [ und ] entfallen. Die
         Hilfeseite ist sehr ausf}hrlich und beschreibt eigentlich die
         m|glichen Betriebsarten von PMCAT. Dennoch soll hier eine etwas
         ausf}hrlichere Beschreibung folgen. Die Befehlszeile m}~te eigent-
         lich lauten:

PMCAT [Option] <Arbeits-Archiv>[=<Basis-Archiv>] [<Sende-Archiv>] [<Dateiname>]

         Die verwendeten Bezeichnungen haben dabei folgende Bedeutung:

         <receive-archive>    - Empfangs-Archiv, auf das sich die
         (Arbeits-Archiv)       Aktivit{ten mit PMCAT beziehen

         <base-archive>       - Basis-Archiv; verf}gbares Modul (PMSFX oder
         (Basis-Archiv)         PMEXE)

         <send-archive>       - Sende-Archiv, von dem die Dateien zur
         (Sende-Archiv)         Aktualisierung oder zum Anh{ngen kommen

         <filematch>          - zutreffende Dateien; durch ein- oder
         (Dateiname)            mehrdeutigen Dateinamen bestimmt (fehlt er,
                                werden alle angenommen - *.*)

         Optionen:

         -S    - bewirkt das alphabetische Sortieren der Dateinamen vor dem
                 Anh{ngen

         -U    - Aktualisierungsfunktion wurde gew{hlt

         -D    - L|schfunktion wurde gew{hlt; folgt ein zweites 'D', so
                 wird das Archiv-Verzeichnis neu geschrieben

         Die verschiedenen Optionen bewirken unterschiedliche
         Betriebsarten:

         Anh{ngen        - Diese Betriebsart ist standardm{~ig voreinge-
                           stellt. Dabei werden die zutreffenden Dateien
                           des Sende-Archivs an das Arbeits-Archiv angehan-
                           gen. Wurde ein Basis-Archiv angegeben, so wird
                           das Arbeits-Archiv zun{chst kopiert und mit dem
                           Modul versehen. Fehlt das Sende-Archiv, so wird
                           das Arbeits-Archiv aufgefrischt.
                           Option -S m|glich

         Aktualisieren   - Zutreffende Dateien des Arbeits-Archives werden
                           durch (gleichnamige) Dateien des Sende-Archives
                           ersetzt.
                           durch Option -U angew{hlt

         L|schen         - Die zutreffenden Dateien werden aus dem Arbeits-
                           Archiv gel|scht. Bei Angabe eines zweiten 'D'
                           wird danach das Verzeichnis des Arbeits-Archives
                           neu geschrieben.


         PMSET - Die Voreinstellungen

         Man kann bei PMARC und PMEXT viele Funktionen }ber die Options-
         Schalter einstellen. Diese sind jedoch nur w{hrend dieses Aufrufes
         g}ltig. Verwendet man h{ufig die selben Einstellungen, empfiehlt
         es sich, diese mittels PMSET in PMARC oder PMEXT zu verankern, so
         da~ sie nicht jedes Mal angegeben werden m}ssen.

         Nach dem Aufruf ohne Parameter meldet sich PMSET mit folgender
         Hilfeseite:

  PMset Version 1.20 for CP/M(Z80)
  Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

  Usage:
   A>PMSET <filename> [<Parameters>]

  Parameters:
   A/{0|1}   : Set attribute option.          C/code  : Set screen clear code.
   D/ext     : Delete text-extension.         E/ext   : Add text-extension.
   F/{0|1|2} : Set display-form of counter.   I/{0|1} : Set indifferent option.
   L/n,n     : Set lines per page.            M/{0|1} : Set memorandum option.
   O/{0|1}   : Set overwrite option.          P/{0|1} : Set page option.
   Q/{0|1}   : Set question option.           W/[d]   : Set work-drive.

         Die Angaben haben dabei folgende Bedeutung:

         <filename> - Name des einzustellenden Programms (PMARC oder
                      PMEXT), wobei das Laufwerk vorangestellt werden kann
                      und der Dateityp .COM angegeben werden mu~

         Gibt man keine <Parameters> an, so wird der derzeitige Zustand des
         entsprechenden Programms analysiert und ausgegeben. Nicht alle
         Optionen k|nnen bei einem Programm eingestellt werden. Folgende
         ]bersicht zeigt, welche Option bei welchem Programm angewendet
         werden kann:

         Option          PMARC     PMEXT
         -------------------------------
           A                         *
           C                         *
           D               *
           E               *
           F               *         *
           I                         *
           L                         *
           M               *         *
           O                         *
           P                         *
           Q                         *
           W               *

         Dabei haben die Optionen folgende Bedeutung:

         A     - Attribut-Option (/A) wird bei PMEXT voreingestellt; die
                 Dateien werden mit Attributen ausgegeben
         C     - Befehlsfolge f}r Bildschirml|schen festlegen; wird f}r den
                 Seitenmodus von PMEXT ben|tigt; Code mu~ so eingegeben
                 werden, wie er im Programm verwendet werden soll (z. B. ^Z
                 f}r 1Ah)
         D     - L|schen eines Dateityps f}r Textdateien; beim Packen
                 beachtet PMARC das EOF-Zeichen f}r Textdateien
         E     - Hinzuf}gen eines Dateityps f}r Textdateien; in PMARC
                 k|nnen bis zu 10 Dateitypen gespeichert werden
         F     - Einstellung der Anzeigeart des Z{hlers beim Packen oder
                 Entpacken
                 0 - normale Form; Z{hler hinter Dateinamen
                 1 - CR-Form; Z{hler am Anfang der n{chsten Zeile
                 2 - kein Z{hler
         I     - Indifferent-Option (/I) f}r PMEXT festlegen; f}r nicht
                 zutreffende Dateien wird der Befehl nicht ausgef}hrt
         L     - Anzahl der Zeilen pro Seite; erste Zahl f}r den Bild-
                 schirm, zweite Zahl f}r den Drucker; als normale
                 Dezimalzahl eingeben
         M     - Notiz-Option (/M) voreinstellen; PMARC fragt f}r jede
                 Datei eine Notiz ab; PMEXT unterdr}ckt die Anzeige der
                 Notizen
         O     - ]berschreib-Modus; PMEXT }berschreibt bereits existierende
                 Dateien ohne R}ckfrage (Option /W)
         P     - seitenweise Ausgabe wird voreingestellt (/P); erm|glicht
                 komfortables Betrachten der Dateien mittels PMEXT
         Q     - R}ckfrage-Modus; PMEXT fragt nach, wenn die auszugebende
                 Datei bereits existiert (Option /Q, Gegenteil von PMEXT
                 /W)
         W     - Einstellung des Arbeitslaufwerkes, von dem PMARC die
                 Module PMSFX oder PMEXE l{dt (Option /W); bei Angabe von
                 'W/' ohne nachfolgenden Buchstaben, wird 'aktuelles Lauf-
                 werk' benutzt

         Nach dem Slash '/' schaltet eine '1' die jeweilige Option an, eine
         '0' diese aus. Mehrere Parameter k|nnen, jeweils durch ein Leer-
         zeichen getrennt, eingegeben werden.


         PMEXE und PMSFX - Die Module

         Die Programme PMEXE2.COM und PMSFX2.COM haben in der Familie der
         PM-Pack- und Hilfsprogramme eine ganz spezielle Bedeutung. Sie
         verrichten, im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Programmen,
         ihre Arbeit mehr IM als am Archiv.

         Nach dem Aufruf von PMEXE2.COM erscheint anstelle der }blichen
         Hilfeseite nur:

         PMexe Version 2.00 for CP/M
         Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

         Auch PMSFX2.COM zeigt sich recht kurz angebunden:

         PMsfx Version 2.00 for CP/M
         Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

         Diese beiden Programme stellen jedoch die neueste und meiner
         Meinung nach auch die gr|~te Errungenschaft auf dem Gebiet der
         CP/M-Packprogramme dar. Mit ihnen werden M|glichkeiten erreicht,
         die bisher nur den gr|~eren Rechnern vorbehalten waren.

         PMEXE2.COM und PMSFX2.COM stellen die oben bereits erw{hnten
         <base-archive> (Basis-Archiv oder besser Basis des Archivs) dar,
         die mittels PMARC oder PMCAT in ein Archiv geladen werden k|nnen.
         Dabei stellt ein mit PMEXE versehenes Archiv ein selbstausf}hren-
         des, mit PMSFX versehen, ein selbstextrahierendes Archiv dar.

         Sollen die Archive mit einem Modul versehen werden, dann mu~
         nat}rlich f}r den Archivnamen der Typ '.COM' gew{hlt werden.
         Ansonsten erkennt es CP/M nicht als ausf}hrbare Datei. Dabei ist
         jedoch zu beachten, da~ das Archiv nicht gr|~er als der frei
         verf}gbare Speicher (TPA) wird, da es sonst nicht als Programm
         geladen werden kann.

         Selbstausf}hrende Archive mit PMEXE d}rfen nur aus einem Programm
         bestehen. Dieses wird dann im Speicher entpackt, auf die Adresse
         0100 Hex geladen und zur Ausf}hrung gebracht. Deshalb mu~ darauf
         geachtet werden, da~ sowohl das gepackte als auch das entpackte
         Programm zusammen in den Speicher passen. Es kann sonst dazu
         f}hren, da~ das Betriebssystem oder Teile davon }berschrieben
         w}rden, was unweigerlich zum Absturz desselben f}hren w}rde.

         Die Kommandozeile

         PMARC BEISPIEL.COM=PMEXE2.COM XXX.COM

         wird ungef{hr dieses Bild liefern:

         PMarc Version 2.00 for 46K CP/M(Z80)
         Copyright(C) 1990 by Yoshihiko Mino.

         Base archive = PMEXE2.COM
         Archive file = BEISPIEL.COM (NEW)

         Copying: SFX/EXE module

           XXX     .COM  Compressing 0041/0041  71.8%  Adding  Done.

         Danach liegt auf dem aktuellen Verzeichnis die neue Datei
         'BEISPIEL.COM' vor, die ein selbstausf}hrendes Archiv darstellt.
         Wird sie aufgerufen, entspricht das der Befehlszeile:

         PMEXT BEISPIEL.COM EXE:XXX

         ]brigens ist diese Befehlszeile immer noch anwendbar. Mit PMEXT
         k|nnen n{mlich die Archive mit PMEXE- oder PMSFX-Modul wie andere
         Archive bearbeitet werden. Man darf nur nicht den Dateityp verges-
         sen, weil standardm{~ig '.PMA' erwartet wird. Man kann dem Archiv
         BEISPIEL.COM auch eine ganz normale Befehlszeile }bergeben, die
         dann automatisch nach dem Starten des Programms (hier XXX.COM)
         ausgef}hrt wird.

         Bei selbstextrahierenden Archiven ist die Angabe des Ziellauf-
         werkes m|glich, ansonsten wird standardm{~ig auf das aktuelle
         Laufwerk ausgepackt.


         Zum Schlu~:

         Die Original-Dateien wurden von Jonathan Taylor downgeloadet und
         im selbstextrahierenden Archiv PMAUTOAE.COM abgelegt, um die
         Weitergabe des Paketes zu vereinfachen. Nach dem Ausf}hren von
         PMAUTOAE sollten sich folgende zus{tzliche Dateien auf der Dis-
         kette befinden:

         PMARC.COM  PMEXT.COM  PMCAT.COM  PMSET.COM  PMEXE2.COM  PMSFX2.COM
         READ.ME  ADDENDUM.DOC  PMARCEXT.DOC  PMCHGMX.MAC

         Lie~ sich PMAUTOAE.COM problemlos ausf}hren, so besteht die Gewi~-
         heit, da~ alles auf Ihrem System l{uft. Anderenfalls (wenn sich
         alles in einer .ARK oder .LBR-Datei befand) handelt es sich nicht
         um das Original und es sollte erst gepr}ft werden, ob gen}gend TPA
         und mindestens ein Z80-Prozessor vorhanden ist.

         Alle aufgef}hrten Dateien sind Public Domain, da~ hei~t sie d}rfen
         zum nicht-gewerblichen Gebrauch an andere User weitergegeben
         werden - kostenlos nat}rlich. Dabei sollten Sie es BITTE in der
         selbstextrahierenden Form weitergeben, denn es ist die platz-
         sparendste mit der gr|~ten Kompatibilit{t f}r die meisten CP/M-
         Systeme.


         Diese deutsche Anleitung wurde von

              J|rg Linder, K}striner Stra~e 68, D-15306 Seelow

         erarbeitet. Es wird keine Garantie oder Haftung f}r eine einwand-
         freie ]bersetzung }bernommen. F}r Hinweise diese Dokumentation
         betreffend bin ich Ihnen stets dankbar.
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