
Fruity Frank fr den JOYCE


Als weiterer Versuch einer De-Kompilation habe ich das Spiel Fruity Frank verwendet. Es wurde als Bonusprogramm auf der Databox 4/1989 (PC AMSTRAD INTERNATIONAL) verffentlicht. Auch dieses Spiel war in TURBO PASCAL 3.x als .COM-Datei kompiliert. Fr die De-Kompilation gilt, was unter QUATRIS beschrieben wurde. Hier dann das Ergebnis - weil der Compiler mit einem Speicherberlauf reagiert, zerlegt in Einzelteile: FR.PAS, FR1.INC und FR2.INC. 

Hinweis: Der Kern fr die Figuren sind zwei Routinen, die im Common Memory des JOYCE liegen, weshalb dieses Programm ohne Modifikation nicht unter allen CP/M-Maschinen lauffhig ist. 

* FR_Matrix liegt in $F300 und wird von der Prozedur Setze_Matrix benutzt, die ber Parameter das neue Zeichen einstellt. Dies betrifft die Zeichen im Bereich $a0..$e3, also Spezialzeichen auerhalb des druckbaren ASCII-Bereiches. Die Definition der Zeichen erfolgt in der Prozedur Fruit_Init. 
* FR_Msg liegt in $F000 und wird von der Prozedur Video_String benutzt. Hier werden an einer bestimmten Stelle auf dem Bildschirm Zeichen mit Attributen dargestellt. Die Routine basiert auf einem Assembler-Programm, das im Artikel Superscript (In der "PC AMSTRAD INTERNATIONAL 6/87" wurde der folgende Artikel abgedruckt.) vorgestellt wurde. Die Ausgabe der Figuren erfolgt jeweils ber zwei oder vier Zeichen. 

Ein Tipp fr die, die selber kompilieren wollen: Es muss eine .COM-Datei erzeugt werden. Wegen der Adresse von FR_Msg ($F000) muss die Endadresse auf maximal $EFFF eingestellt werden.
















Werner Cirsovius
Fruity Frank fr den JOYCE

